Seitliche Unternavigation

Zusatzinformationen im Sidebar

Hauptinhalt

Dominik Wilkens erlangt Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“

Ohne Fleiß kein Preis – was beim (Leistungs-)sport vorausgesetzt wird, gilt auch für die Weiterbildung in der Sportmedizin. Um die Zusatzqualifikation Sportmediziner*in tragen zu dürfen, müssen interessierte Fachärzte 240 Stunden theoretische Weiterbildung sowie 120 Praxisstunden absolviert haben.

Dominik Wilkens, Oberarzt der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie am St. Vincenz-Krankenhaus Limburg, stellte sich dieser umfangreichen Aufgabe und besuchte in den vergangenen zwei Jahren neben seiner Arbeit im St. Vincenz an 15 Wochenenden die geforderten Theoriestunden. Diese fanden unter anderem an der Deutschen Sporthochschule in Köln und an der Sportmedizin der Universität Frankfurt statt. Innerhalb dieser Zwei-Tages-Kurse eignete sich der Facharzt für Chirurgie umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten in sportmedizinischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an und erhielt Einblicke in die verschiedensten sportmedizinisch relevanten Themenbereiche. Vor allem die Ausführungen von Prof. Dr. Valdimir Martinek zum Thema Sporttraumatologie am Knie sind Wilkens beeindruckten den Orthopäden, da dieses Thema auch in seinem Klinikalltag – vor allem im Rahmen seiner wöchentlichen ambulanten Kniesprechstunde – von großer Bedeutung ist.

Wilkens ist selbst begeisterter und erfolgreicher Sportler, was seine frühere Platzierung in der Top 5 der Bundesrangliste der olympischen Sportart Taekwondo  und seine Teilnahme an der Taekwondo-Bundesliga eindrucksvoll belegen. So ist es nicht verwunderlich, dass der ehemalige Leistungssportler seiner Sportart treu blieb und die im Rahmen der Weiterbildung geforderten Praxisstunden im Leistungszentrum Taekwondo Axel Müller und beim Landesverband Taekwondo Union Saar e. V. absolviert hat. Dort betreute er sowohl Leistungs- als auch Breitensportler und bleibt diesen Institutionen auch nach der absolvierten Weiterbildung als Sportmediziner erhalten.

Schon immer stand für Wilkens der sportliche Aspekt der Medizin im Vordergrund und war mitunter ausschlaggebend dafür, dass er sich für das Medizinstudium entschied. Die in der Sportmedizinweiterbildung erworbenen Kenntnisse ergänzen, so Wilkens, die Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Sportverletzungen sehr gut und bieten Möglichkeiten, ein zusätzliches Patientenklientel umfassend betreuen zu können.

Seit Juni dieses Jahres darf Wilkens nun die Zusatzbezeichnung Sportmedizin führen. Doch statt sich auf diesem Erfolg auszuruhen, plant Wilkens – getreu dem olympischen Motto „schneller, höher, stärker“ – bereits die nächsten Etappenziele. Dazu zählen sowohl das „Zertifikat Kniechirurgie“ der Deutschen Kniegesellschaft und das „Sportarzt Zertifikat“ der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin.

Die Orthopädie des St. Vincenz-Krankenhauses bietet mittwochs zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr eine ambulante Kniesprechstunde an. Nähere Informationen und Termine unter folgender Telefonnummer: 06431-292 5115.