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„Mittler zwischen Gott und den Menschen“: Pater Joseph Vellappanattu ist neuer katholischer Krankenhausseelsorger am St. Vincenz

Seine Philosophie ist ebenso schlicht wie überzeugend: „Warm sein, freundlich sein – nur so kann ich Gott den Menschen nahe bringen.“ Pater Joseph Vellappanattu strahlt genau das auch persönlich aus: Immer, wenn man ihn trifft, hat er ein Lächeln auf den Lippen. „Ich möchte das einfach leben.“ Seit Januar ist er der neue katholische Krankenhausseelsorger am St. Vincenz-Krankenhaus. Er freut sich über seine neue Aufgabe, denn: „Was brauchen Menschen im Krankenhaus ganz besonders? Gottes Liebe“, beantwortet Pater Joseph seine Frage selbst. Die Chance, Gott zu erfahren, will er den Menschen im Krankenhaus aufzeigen. Denn sie sollen hier gute Erfahrungen machen, auch wenn die äußeren Umstände der Erkrankung dies vielleicht auf den ersten Blick nicht assoziieren. Ganz besonders möchte er sich der Patienten annehmen, die lange im Krankenhaus liegen. Sein Credo: „Ich möchte immer erreichbar sein für die Menschen, Tag und Nacht.“

Besonders freut ihn, dass auch die Krankenhauskapelle rund um die Uhr geöffnet ist. Auch wenn dieser Raum rein kirchenrechtlich eine katholische Kapelle ist: Pater Joseph vertritt hier eine klare, offene Position: „Dieser Raum muss offen sein für alle Menschen, ganz gleich an welchen Gott sie glauben.“ So wundert es nicht, dass er auch von einer sehr guten Verbindung zu seiner evangelischen Kollegin, Pfarrerin Claudia Gierke-Heinrich spricht.

Pater Joseph gehört dem Orden der indischen Carmeliter (CMI) an. 2004 wurde er zum Priester geweiht. Nach acht Jahren seelsorglicher Arbeit im indischen Kerala, das auch die Heimat der am St. Vincenz tätigen Sisters of Nazareth ist, kam er vor zwei Jahren nach Deutschland. Hier war der 42jährige in der katholischen Pfarrei Niederbrechen tätig. Dort wie auch im St. Vincenz-Krankenhaus fühlt er sich freundlich aufgenommen. Und ist gespannt, welche Herausforderungen hier auf ihn warten: „Als Mittler zwischen Gott und den Menschen…“