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300 Euro für Therapien der besonderen Art - gute Tat zum Rentenstart: Rudolf Lotz sammelte für Clowndoktoren

Was wünscht man sich (außer einer guten Flasche Wein), wenn man nach eigener Aussage schon alles hat? Rudolf Lotz musste darüber nicht lange nachdenken. Der Freiendiezer, der jahrelang beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden tätig war, wünschte sich zum Eintritt in den Ruhestand vor zwei Jahren keine Blumen, Bücher oder Gartengeräte, sondern stellte bei seinem alten Arbeitgeber ein Sparschwein auf, um Spenden für den Wiesbadener Verein der CLOWNDOKTOREN e. V. zu sammeln

Frau Dr. Pille-Palle und Herr Dr. Furioso (vorne) freuen sich über das prall gefüllte Sparschwein. Im Bild v.l.n.r Geschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhausgesellschaft, Guido Wernert, Vorsitzender der Stiftung St. Vincenz-Hospital und ehemaliger Bürgermeister Limburgs, Martin Richard, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. med. Doris Fischer, und der stolze Spender Rudolf Lotz.

Die Idee dazu kam ihm, als er vor einiger Zeit im Fernsehen eine Reportage über die Arbeit der Clowndoktoren in verschiedenen Krankenhäusern, darunter auch dem St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg, gesehen hatte. Über Dr. Peter Sahmer, Leiter der zentralen Notaufnahme in Limburg und Gesangskollege von Rudolf Lotz im Männerchor Germania Freiendiez, konnte der Kontakt zu den Clowndoktoren schnell hergestellt werden. Und so überreichte Lotz freudig das inzwischen mit 300 Euro prall gefüllte Sparschwein am Mittwoch, den 21. August 2019, den nicht nur professionell gut gelaunten und dankbaren Clowndoktoren bei ihrer Visite in der Kinderklinik des St. Vincenz-Krankenhauses. Guido Wernert, Geschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhausgesellschaft, und Martin Richard, Vorsitzender der Stiftung St. Vincenz-Hospital bedankten sich für die großzügige Unterstützung dieser besonderen Therapieform. 

Frau Dr. Pille-Palle und Herr Dr. Furioso vom Verein CLOWNDOKTOREN e. V. halten seit Juni jeden Mittwoch ihre Spaßsprechstunden und Visiten in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Vincenz-Krankenhauses. Getreu dem Motto „Lachen hilft heilen“ führen die promovierten Therapeuten der besonderen Art bei den kleinen Patienten zunächst einen gründlichen Lachtest durch, um dann Seifenblasenbehandlungen oder Erdbeereispizza zu verschreiben.

Die beiden Clowndoktoren sind freiberuflich tätige Künstler und werden wie 30 weitere Therapeuten vom Verein der CLOWNDOKTOREN für ihre sensible Aufgabe ausgebildet und trainiert. Das Konzept hinter ihrer Arbeit: Die spielerische Betreuung der kleinen Patienten, stets in enger Abstimmung mit dem medizinischen und pflegerischen Personal, soll dem Krankenhausaufenthalt etwas von seiner Ernsthaftigkeit nehmen.