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„Sie verdienen mehr Anerkennung, mehr Respekt und bessere Bezahlung“ - Zehn neue examinierte Gesundheits- und Krankenpflegeschüler

Zehn junge Menschen haben jetzt erfolgreich ihr Examen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des St. Vincenz-Krankenhauses bestanden. Über drei Jahre hinweg haben die frisch examinierten Pflegekräfte eine theoretische Ausbildung sowie praktische Einsätze in den verschiedenen medizinischen Fachabteilungen der St. Vincenz-Kliniken, aber auch in diversen externen Einrichten erfahren. Basis und Rüstzeug für ein breites Spektrum an Wissen in einem aufstrebenden Berufszweig mit vielen Entwicklungsperspektiven. Sieben von ihnen werden unter dem Dach der Krankenhausgesellschaft ins Berufsleben starten – begleitet von herzlichen Glückwünschen der Krankenhausleitung und ihren DozentInnen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule.

Das Examen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des St. Vincenz haben bestanden: Maurice Rohlik (Elz), Marvin Jeuck (Dornburg), Nino Prinz (Hadamar), Linda Schwind (Beselich/Niedertiefenbach), Jill Dobbener (Limburg), Maria Vujovic (Limburg), Sultan Yilmaz (Limburg-Linter), Paula Rießen (Seelbach), Vika Shall (Niederneisen), Lisa Dorsch (Niederneisen). im Bild unten mit ihren Dozentinnen und Dozenten sowie Vertretern der Krankenhausleitung.

Zehn junge Menschen haben jetzt erfolgreich ihr Examen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des St. Vincenz-Krankenhauses bestanden. Über drei Jahre hinweg haben die frisch examinierten Pflegekräfte eine theoretische Ausbildung sowie praktische Einsätze in den verschiedenen medizinischen Fachabteilungen der St. Vincenz-Kliniken, aber auch in diversen externen Einrichten erfahren. Basis und Rüstzeug für ein breites Spektrum an Wissen in einem aufstrebenden Berufszweig mit vielen Entwicklungsperspektiven. Sechs von ihnen werden unter dem Dach der Krankenhausgesellschaft ins Berufsleben starten – begleitet von herzlichen Glückwünschen der Krankenhausleitung und ihren DozentInnen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule. 
„Behalten Sie Ihre Freude am Beruf“, gab Pflegedirektorin Martina Weich den neuen Gesundheits- und Krankenpflegern auf den Weg. Ebenso wichtig sei es jedoch, sich für die Arbeitsbedingungen in der Pflege einzusetzen: „Engagieren Sie sich politisch“, so die Verfechterin der sog. Pflegekammer, die sich bis heute nur im Nachbarland Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein etablieren konnte. „Ab ins Jammertal“, wie kürzlich eine pflegerische Fachzeitschrift das Innenleben des Berufsstandes skizzierte, das könne nicht der Weg sein, mehr Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit seien gefragt. Sie setze auf junge Menschen, die - jeder an seinem Platz - für Veränderung und konstruktive Entwicklung in der Pflege einstünden. 
Unterstützt wurde die Pflegedirektorin in diesem Appell vom Vorsitzenden der St. Anna-Stiftung und Bürgermeister Hadamars, Michael Ruoff: „Die Leistung Ihres Berufsstandes wird zu wenig respektiert – auch daran müssen Sie arbeiten.“ Die Gesellschaft könne nur dann ihre großen Herausforderungen im Blick auf die demographische Entwicklung bewältigen, wenn dieser Beruf mehr Wertschätzung erfahre: „Ihnen gebührt mehr Anerkennung, mehr Respekt und auch eine bessere Bezahlung“, konstatierte der Kommunalpolitiker. Den vier jungen Menschen, welche die Prüfung nicht bestanden hatten, wünschte Ruoff „viel Glück für die zweite Runde! Wir wollen niemanden auf dem Weg verlieren.“ Für besondere Leistungen, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und Engagement hatte die St. Anna-Stiftung auch in diesem Jahr wieder ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 600 Euro vergeben. Besonders ausgezeichnet wurden Marvin Jeuck als bester Absolvent, Lisa Dorch für den besten Praxisordner und Nino Prinz für die geringsten Fehlzeiten.   
Auch der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Heß und Geschäftsführer Guido Wernert gratulierten den frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern herzlich: „Der eine kann ohne den Anderen nichts erreichen“, würdigte der Ärztliche Direktor die Arbeit der Pflegekräfte. Er sei froh, dass so viele junge Menschen den Weg in die Einrichtungen der Krankenhausgesellschaft gefunden hätten. 
Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler hatten insgesamt von dem neuen pädagogischen Konzept profitiert, das vor drei Jahren von Schulleiterin Sibylle Schnurr an der Krankenpflegeschule eingeführt worden war: Dem Curriculum der sog. Lernaufgaben als Bindeglied, um den Spagat zwischen Theorie und Praxis weiter abzubauen. So hätten die Auszubildenden auf Station bestimmte Aufgaben zunächst theoretisch, dann aber auch praktisch direkt am Patienten bewältigen müssen – selbstverständlich mit Hilfe der examinierten Pflegekräfte. Dieser sehr direkte Fallbezug und die Verknüpfung der Theorie mit ganz konkreten Erfahrungen ist nach Überzeugung der Schulleiterin ein guter Weg, abstrakte Lehrmeinungen erfolgreich umzusetzen: Vernetztes Know How für eine professionelle pflegerische Patientenversorgung!  
Das Examen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des St. Vincenz haben bestanden: Maurice Rohlik (Elz), Marvin Jeuck (Dornburg), Nino Prinz (Hadamar), Linda Schwind (Beselich/Niedertiefenbach), Jill Dobbener (Limburg), Maria Vujovic (Limburg), Sultan Yilmaz (Limburg-Linter), Paula Rießen (Seelbach), Vika Shall (Niederneisen), Lisa Dorsch (Niederneisen).  
Mittlerweile ist bereits das Bewerbungsverfahren für 2018 angelaufen – der Frühjahrskurs zur Ausbildung  zum Gesundheits- und Krankenpfleger wird dann schon in der neuen Krankenpflegeschule direkt am Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe der WERKStadt stattfinden. Der erste Bewerbertag für den neuen Kurs ist am Donnerstag, 26. 10. 2017, ab 11 Uhr in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Hadamar. Nähere Informationen unter 06433/87 65 19.