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"Punktlandung" und Signal zugleich: Sektion Geriatrie am St. Vincenz Diez feierlich eröffnet

Eine Ort des Friedens und der Freundlichkeit, der Menschlichkeit und des Mitgefühls, der Ruhe und der Heilung möge die Station werden, ein Ort, an welchem die Würde der Menschen besonders geachtet werde – diese Segenswünsche sprachen die beiden Krankenhausseelsorgerinnen am St. Vincenz-Krankenhaus Diez, Claudia Gierke-Heinrich und Christa Theis, anlässlich der Eröffnung der Sektion Geriatrie in Diez aus. Heute, Donnerstag, 5. Oktober 2017, wurde die Station im Beisein von Vertretern des Verwaltungsrates, der Krankenhausleitung, der Kommunalpolitik, des Betriebsrates und der Mitarbeiter sowie Vertretern der Nachbarkrankenhäuser Weilburg und Bad Schwalbach, feierlich eröffnet. Am kommenden Montag werden die ersten Patienten aufgenommen werden.

Dankte bei der Eröffnung für "eine große Welle der Unterstützung": Der Leiter der Sektion Geriatrie, Dott. Rüdiger Suckau.

Fanden empathische Worte zur Eröffnung der Sektion Geriatrie am St. Vincenz Diez: die beiden Krankenhausseelsorgerinnen Claudia Gierke-Heinrich und Christa Theis.

Kurz vor dem Start: das interdisziplinäre geriatrische Team mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden Erwin Reuhl und Geschäftsführer Guido Wernert.

Vertreter der Kommunalpolitik, des Verwaltungsrates, der Krankenhausleitung sowie des Betriebsrates und der Mitarbeiter waren ebenso vor Ort wie Vertreter benachbarter Krankenhäuser..

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Krankenhausgesellschaft, RA Erwin Reuhl, stellte die Sektion und ihre Hintergründe sowie deren Leiter, Dott. Rüdiger Suckau, vor. Eine verbesserte, wohnortnahe Versorgung für PatientInnen mit stetig steigender Lebenserwartung sei dringend erforderlich. Demgemäß habe man die vorhandenen medizinischen Angebote und Entwicklungen des Krankenhausstandortes Diez durch die in der Abteilung Innere Medizin entstehende geriatrische Sektion ergänzt. Dieser Schwerpunkt Altersmedizin reihe sich ein in diverse Versorgungsangebote für spezielle Patientengruppen, welche die Krankenhausgesellschaft sowohl in Limburg mit der Pädiatrie als Hauptabteilung, als auch in Diez mit der Geriatrie etabliert habe. „Eine wichtige Ergänzung zu dem, was schon hier ist, nämlich eine gut funktionierende innere Medizin, und dem, was in der Nachbarschaft vorgehalten wird“, konstatierte Reuhl. Gleichzeitig wertete Reuhl die Eröffnung der Geriatrie als neues Signal an die Bevölkerung.
Der Leiter der Sektion Geriatrie, Dott. Rüdiger Suckau, dankte für die „große Welle der Unterstützung“ auf allen Ebenen. „Es sieht nach einer Punktlandung aus“, freute sich der Internist über die neue Station. Großen Wert legte er aber auch auf die Feststellung: „Es gibt hier nicht nur mich, sondern das gesamte Team.“ Auf der Geriatrie werden neben Medizinern und Pflegekräften auch eine Diplom-Psychologin, zwei Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten der Aar-Lahn-Praxis und Mitarbeiter des Sozialdienstes arbeiten. Auch die Seelsorge, ein Besuchsdienst, Ernährungsberater sowie auch die Angehörigen seien in das therapeutische Konzept einbezogen. Die Sektion verfügt über 14 Betten, „klein aber fein“, wie Suckau feststellte, aber durchaus mit dem Wunsch, ggf. auch zu wachsen und die lokale Versorgung auch auf einer breiteren Basis erfüllen zu können.
In der ökumenischen Andacht hatten die beiden Krankenhausseelsorgerinnen gerade auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Arbeit auf einer Geriatrie hervorgehoben. Sie wünschten dem geriatrischen Team, dass ihnen die Station ein Ort sei, wo sie gerne arbeiteten. Keinen Hehl hatten die beiden Seelsorgerinnen daraus gemacht, dass die Betreuung der Patienten Ärzte und Pflegende in hohem Maße herausfordern und auch belasten werde. Gleichermaßen stehe diese Arbeit aber unter besonderem Schutz: „Gott segnet alle, die Anderen ein Segen sind.“